Clarity Fuel Cell – ELEGANTE LIMOUSINE FÜR FÜNF PERSONEN

Bei der Entwicklung des Clarity Fuel Cell macht Honda keine Kompromisse. Ziel war es, ein Brennstoffzellenfahrzeug zu entwickeln, das wie herkömmliche Limousinen sowohl für kurze Strecken als auch für Langstrecken geeignet ist.

Honda gibt Details zum Clarity Fuel Cell bekannt

Im Rahmen der Entwicklung des Clarity Fuel Cell ist es Honda gelungen, die für alternativ angetriebene Fahrzeuge typischen Kompromisslösungen bezüglich des Designs zu überwinden. Ziel von Honda war es, ein Brennstoffzellenfahrzeug zu entwickeln, das wie herkömmliche Limousinen sowohl für kurze Strecken als auch für Langstreckenreisen geeignet ist.

Zu diesem Zweck wurde der Brennstoffzellenstapel, der im Vorgängermodell mittig zwischen den Vordersitzen untergebracht war, deutlich kleiner ausgelegt. Dies hat zur Folge, dass der Brennstoffzellenstapel im Motorraum platziert werden kann, was ein dynamischeres Design und ein großzügiges Innenraumangebot ermöglicht. Durch die Reduzierung des Raumbedarfs im Unterbodenbereich wird das Fahrzeug zur ersten Brennstoffzellen-Limousine, in der fünf Insassen Platz finden.

Das fortschrittliche, aerodynamische Design des neuen Clarity Fuel Cell trägt dazu bei, den Fahrtwind um das Auto herum zu leiten. Der leichte, hochfeste Karosserierahmen des Fahrzeugs, in dem weltweit erstmals Stahl des Lambda-Typs Anwendung findet, weist eine exzellente Formbarkeit auf.

Ultrahochfester Stahl, Aluminium und Verbundwerkstoffe machen 55 Prozent des Chassis- und Karosserie-Materials aus. Die selbsttragende Karosserie des Clarity Fuel Cell wiegt etwa 15 Prozent weniger als bei einem vergleichbaren Benzinfahrzeug, was die Effizienz im Vergleich zum Wettbewerb deutlich erhöht.

Die „Advanced Modern Lounge“-Designsprache für den Innenraum reflektiert die Harmonie fortschrittlichster Technologie und bietet ein hohes Maß an Komfort.

Der neue Honda Clarity Fuel Cell ist das weltweit modernste Brennstoffzellen-Fahrzeug und verfügt gemäß internen Honda Testdaten über eine Reichweite von 650 km im NEDC (New European Driving Cycle).

Der hochmoderne Brennstoffzellenstapel des Fahrzeugs ist kleiner als der seines Vorgängers – dem des FCX Clarity – hat aber eine höhere Leistung (103 kW im neuen Clarity Fuel Cell im Vergleich zu 100 kW im FCX Clarity). Dank der Reduzierung der einzelnen Membran-Elektrodeneinheiten (MEAs) und der metallischen Bipolarplatten des Brennstoffzellenstapels konnte die komplette Antriebseinheit bestehend aus Motor, Getriebe und Leistungselektronik im Motorraum untergebracht werden.

Der neue Clarity Fuel Cell ist das erste Serienfahrzeug, das mit dem elektrischen Honda Turbokompressor mit zweistufiger Aufladung ausgestattet ist. Der Kompressor trägt auch zu einer Verkleinerung des Antriebsstrangs bei, da ein kleinerer Brennstoffzellenstapel durch Erhöhung des Eingangsdrucks möglich wird. Ein neu entwickelter Brennstoffzellen-Spannungsregler liefert 500V an den Antriebsmotor, sodass dieser eine 30 Prozent höhere Motorleistung ermöglicht als sein Vorgänger.

Der Einsatz des neuen Clarity Fuel Cell in Europa ist ein wesentlicher Teil der „Electric Vision“ von Honda, die im Rahmen des Genfer Automobilsalons 2017 vorgestellt wurde und darauf abzielt, zwei Drittel der bis 2025 in Europa verkauften Autos mit Elektroantrieb auszustatten. Der Clarity Fuel Cell steht für die stetigen Bemühungen von Honda für eine zunehmende Akzeptanz von Brennstoffzellenfahrzeugen und die Realisierung einer umfassenden Infrastruktur zur Betankung mit Wasserstoff in ganz Europa. Honda plant, bis 2022 mit einer Flotte neuer Clarity Fuel Cell Modelle an europäischen Demonstrationsprojekten teilzunehmen, um deren hochmoderne Brennstoffzellen-Technologie sowie die beeindruckende Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu demonstrieren.

Die Produktion des Clarity Fuel Cell erfolgt in der spezialisierten Produktionsstätte von Honda in Tochigi, Japan, die ihr Produktionsvolumen der Nachfrage entsprechend ausbauen wird. Der Clarity Fuel Cell wird in Europa gegenwärtig im Rahmen des durch die Europäische Kommission geförderten HyFIVE-Programms in Großbritannien und Dänemark mit einer begrenzten Anzahl von Fahrzeugen eingesetzt.

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